Zahnersatz und Lebensqualität – Stand der wissenschaftlichen Forschung

Der Begriff „Lebensqualität“ wird oft im Zusammenhang mit zahnärztlicher Therapie verwendet. Doch was genau bezeichnet das und wie kann man Lebensqualität in unserem Bereich messen? Die folgenden Ausführungen erläutern den Begriff der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität und deren Messinstrument, einen spezifischen Fragebogen, ebenso wie den Stand der aktuellen Forschung zu den Zusammenhängen von Lebensqualität und Zahnersatz.

Der Begriff „Lebensqualität“ ist in vielen Bereichen en vogue und auch in der Zahnheilkunde sozusagen in aller Munde. Viele Zahnärzte und Dentalfirmen werben damit, die Lebensqualität ihrer Patienten und Kunden erhöhen zu wollen. Wie kann man dies aber objektiv bewerten, was bedeutet der Begriff „Lebensqualität“ eigentlich? Es gibt sehr viele unterschiedliche Definitionen des Begriffs, man kann beispielsweise Lebensqualität ganz global als den Grad des Wohlempfindens eines Individuums oder einer Gruppe sehen. Auf gesellschaftlicher Ebene ist hierunter in materialistischen Gesellschaften meist die Versorgung der Bevölkerung mit Grundgütern zu verstehen. Postmaterialistische Gesellschaften, in denen eine sichere Versorgung mit Grundgütern besteht, definieren andere Punkte als Lebensqualität und berücksichtigen stärker die individuelle Sicht. Die World Health Organization (WHO) definiert 1993: „Lebensqualität ist die subjektive Wahrnehmung einer Person über ihre Stellung im Leben in Relation zur Kultur und den Wertsystemen, in denen sie lebt, und in Bezug auf ihre Ziele, Erwartungen, Standards und Anliegen.“

Von Prof. Dr. Alexander Hassel                                          aktualisiert am 18.05.2013

 

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