Nachhaltigkeit

Häufig wird dem Zahnarzt unterstellt, er würde sich freuen, wenn es viel zu tun gäbe, denn dann würde seine Geldgier befriedigt.

Bei uns gibt es aber mehrere Möglichkeiten, sich über Nachhaltigkeit zu freuen:

Zum einen freuen wir uns mit der Familie, wenn "unsere" Kinder so gut informiert und motiviert sind, dass sie (auch ihre Zähne) immer so gut gepflegt haben, dass sie über viele Jahre der Beobachtung keine Karies bekommen. So freuen wir uns gemeinsam mit mittlerweise vielen zwischenzeitlich schon vielen erwachsenen Patienten, die schon seit ihrer Kindheit als Kariesfreie heute noch zu uns kommen und immer noch kariesfrei sind. (übrigens die meisten davon auch ohne "Versiegelung")

Zum anderen freuen wir uns, wenn es auch unseren erwachsenen Patienten gut geht und sie (außer einer Prophylaxe) keiner weiteren Behandlung bedürfen.

Da kann es sein, dass wir eine Parodontalerkrankung erfolgreich behandelt haben und nun keine Entzündung mehr besteht oder wir eine prothetische Versorgung durchgeführt haben, die nun schon viele Jahre gut gepflegt immer noch intakt ist und hoffentlich noch viele weitere Jahre erfolgreich genutzt werden kann.

Und eines kann nicht oft genug betont werden:

Wer regelmäßig zum Nachschauen und zur Reinigung kommt, bei dem besteht die reelle Chance, einen möglichen Schaden (falls er denn überhaupt auftritt) in der Regel schon ganz füh zu entdecken. Dieser kann dann meist durch kleine Maßnahmen behoben werden.

Immer wieder dürfen wir bei Kontrollen erleben, dass Patienten uns bestätigen, dass ihre Versorgung nun schon 27 Jahre ohne Probleme gehalten hat. Darüber können wir uns dann immer gemeinsam ehrlich freuen. So viel Lebensqualität spricht für sich.

Nachhaltigkeit - ein neues Paradigma der Ökonomie

Das war der Vortragstitel von Prof. Dr. Michaes Hauff (TU Kaiserslautern) auf dem Kongress "Die Kunst des Wirtschaftens" in Bad Kissingen. Zwei Voraussetzungen sieht er als erforderlich an, damit Mensch und Umwelt nachhaltig erhalten werden können.

1. Wir werden zur Gleichrangigkeit von Ökonomie, Ökologie und Sozialem kommen (d.h. die Ablösung des Primats der Ökonomie!)

2. Das Schaffen intra- und intergenerationeller Gerechtigkeit. (Beachtung der Gerechtigkeit unter dem Generationen und das Erreichen von Wohlfahrt. Sie bezieht, anders als Wohlstand, Körper, Geist und Seele ein). So könne Gewinnstreben, Erhalt der Umwelt und soziale Nachhaltigkeit zu Chancengleichheit und Stabilität in unserer Gesellschaft führen.